Was wir tun

 

Das Bevölkerungsschutzgesetz des Kantons Zürich (BSG § 2) besagt, dass eine ausserordentliche Lage vorliegt, wenn:

- auf Grund einer Notlage oder Katastrophe die ordentlichen Abläufe und Mittel zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben der betroffenen Gemeinschaft nicht genügen

- Menschen oder Tiere stark gefährdet sind

- die Grundversorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet ist

- natürliche Lebensgrundlagen, Kulturgüter oder Sachwerte stark gefährdet sind. 

 

Auf solche Ereignisse bereiten wir uns gemeinsam mit den Partnern so gut wie möglich vor oder führen diese im Ereignisfall, wie beispielsweise der aktuellen Coronavirus-Pandemie. Alles immer regional für unsere Verbandsgemeinden. 

 

Dabei haben wir u.a. § 4 des Bevölkerungsschutzgesetzes zu beachten, welcher besagt: Die Partnerorganisationen, die Gemeinden und der Kanton sind verpflichtet, sich bei der Bewältigung von ausserordentlichen Lagen mit Material, Führungs- und Einsatzkräften gegenseitig zu unterstützen.

 

Den Partnern wurden im Bevölkerungsschutzgesetz folgende Aufgaben zugeteilt:

Feuerwehr
(Orts-, Stützpunkt-, Betriebs- und Berufsfeuerwehren sowie die Gebäudeversicherungsanstalt (Kantonale Feuerwehr))

  • Die Feuerwehr ist zuständig für die Rettung von Menschen und Tieren und leistet Hilfe bei A-, B- und C-Ereignissen.

Polizei
(Kantonspolizei und kommunale Polizeien)

  • Bis zum Eintreffen der zuständigen Partnerorganisation trifft die Polizei die ersten Massnahmen.

  • Die Kantonspolizei betreibt die Einsatzzentrale und hält Interventions- und Unterstützungskräfte bereit.

  • Sie trifft die erforderlichen Massnahmen und koordiniert und leitet die eingesetzten Kräfte, wenn sofort Schutz- oder Rettungsmassnahmen erforderlich sind oder die Mittel der örtlich zuständigen öffentlichen Dienste für eine rechtzeitige Bewältigung voraussichtlich nicht ausreichen.

Gesundheitswesen
(Spitäler, Polikliniken der öffentlichen Hand, ambulanten ärztlichen Institutionen, frei praktizierenden Angehörigen von Berufen des Gesundheitswesens (Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker), private und öffentliche Sanitätsrettungsdienste, Spitexdienste, frei praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzte, Tierspital der Universität Zürich und die privaten Tierkliniken)

  • Im Gesundheitswesen sind zuständig, die Spitäler für die medizinische Versorgung im stationären Bereich und auf Notfallstationen, die Sanitätsrettungsdienste für die medizinische Erstversorgung und den Transport von Verletzten und Erkrankten, die frei praktizierenden Angehörigen von Berufen des Gesundheitswesens, die Polikliniken der öffentlichen Hand, die ambulanten ärztlichen Institutionen sowie die Apotheken für den Notfalldienst.

  • Bei der Vorbereitung der Bewältigung eines bewaffneten Konflikts (Aufwuchs) stellt die für das Gesundheitswesen zuständige Direktion den Betrieb der geschützten Spitäler und geschützten Sanitätsstellen sicher.

Zivilschutz

(Kantonale Zivilschutzorganisation sowie die regionalen und gemeindeeigenen Zivilschutzorganisationen)

  • Der Zivilschutz betreut schutzsuchende und obdachlose Personen, leistet Instandstellungsarbeiten, leistet Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft, verstärkt die Führungsunterstützung und die Logistik, schützt Kulturgüter, stellt die Infrastruktur und die Mittel zur Alarmierung der Bevölkerung bereit.

  • Er rekrutiert im Falle eines Aufwuchses die für den Unterhalt und den Betrieb der Führungsinfrastrukturen, der geschützten Spitäler und geschützten Sanitätsstellen erforderlichen Angehörigen des Zivilschutzes und bildet diese aus.

Technische Betriebe

(Betreiber von Einrichtungen der Energie und Wasserversorgung, der Entsorgung, der Telematik und von Verkehrsverbindungen)

  • Die technischen Betriebe stellen die Funktionsfähigkeit ihrer Einrichtungen und Anlagen wieder her.

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